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Varanus acanthurus b.

  

Varanus acanthurus ist eine kleinbleibende bodenbewohnende Echsenart der Gattung Warane.

Der Stachelschwanzwaran kann eine GL von max. 70 cm erreichen.

Auf der Körperoberseite sind die Tiere dunkelbraun mit hellen Flecken.

Er bewohnt Trockengebiete in Australien. Sein Vorkommen erstreckt sich von Western Australia, sowie das Northern territory über Teile von Queensland.

Er ist ein tagaktiver Einzelgänger - nachts versteckt er sich in und unter Felsen.

Er wird in drei Unterarten unterteilt - acanthurus, brachyurus, insulanicus

Varanus acanthurus sind geschützt und müssen der Behörde gemeldet werden.

 

Ich halte meine Tiere im in einem 120x60x60 cm großen Terrarium.

Die Rück- und Seitenwände sind mit einer Folie bezogen.

Mehrere Äste, Höhlen, Steine und Verstecke sind im Terrarium, welche auch alle genutzt werden.

Als Bodengrund verwende ich normalen Terrariensand und Steinbruch.

Eine Box mit feuchtem Sand sollte auch hier nicht fehlen.

Natürlich ist auch eine Wasserschale im Terrarium vorhanden.

 

Oben auf dem Terrarium liegt eine LED Leiste um die Grundhelligkeit zu erzeugen.

Eine 125 Watt UV A und B Lampe erzeugt die benötige Temperatur und UV Anteil

Zusätzlich ist für mehr Helligkeit eine LED Glühbirne angebracht. 

Unter der Wärmelampe dürfen Temperaturen von 40 Grad und höher erreicht werden.

Natürlich müssen im Terrarium auch kühlere Stellen geschaffen werden.

Der Luftfeuchtigkeit muss bei diesen Tieren keine grosse Beachtung geschenkt werden. Einmal die Woche sprühe ich etwas lauwarmes Wasser ins Terrarium.

 

Die Beleuchtungsdauer ist täglich 12 Stunden von 9 bis 21 Uhr.

Um die Winterruhe einzuleiten wird die Beleuchtungsdauer stufenweise auf 8 Stunden reduziert.

Die Beleuchtung bleibt noch eine Woche komplett an, allerdings ohne zu füttern.

In der Folgewoche wird die Beleuchtung stufenweise abgeschaltet.

Nach ca. 2 Monaten Winterruhe wird die Beleuchtung über einen Zeitraum von 10 Tagen wieder nach und nach angeschaltet.

Die Winterruhe kann im Terrarium bei Zimmertemperatur durchgeführt werden.

Eine Trocken- und Regenzeit muss nicht simuliert werden. 

 

 

 Meine Tiere bekommen alle gängigen Insekten in der paasenden Größe (Heuschrecken, Asseln, Heimchen, Schaben).

Alle Futerinsekten werden vor jeder Fütterung mit den entsprechenden Vitaminen behandelt.

Ebenso werden die Insekten entsprechend gefüttert.

Trächtigen Weibchen oder Weibchen nach der Eiablage kann auch mal eine nackte Maus verfüttert werden.

Manchmal sieht man im Internet wie Katzenfutter verfüttert wird. Davon halte ich gar nichts.

Ich verfüttere auch keine Eier wie man es sicherlich machen kann. Ich möchte jedoch nicht dass meine Tiere Eier fressen, da ich glaube dass man so die Gefahr, dass ein Gelege gefressen wird verringern kann.

 

Eine sicher Geschlechtsbestimmung ist sehr spät möglich.

Die Männchen haben deutlich ausgeprägtere Postanalschuppen

Ausgewachsen ist der Unterschied deutlich erkennbar. 

Die Schwanzwurzel der Männchen ist deutlich breiter wie bei Weibchen

Männchen werden bulliger/größer wie die Weibchen.

   

Die Paarungszeit beginnt dirket nach der Winterruhe.

Das Männchen verfolgt züngelnd das Weibchen.

Ca. 4 Wochen nach erfolgreicher Paarung erfolgt die Eiablage.

Die Eier werden entfernt und in den Inkubator gelegt.

Bei der Entnahme der Eier sollte man vorsichtig sein, da manche Weibchen in dieser Zeit aggressiv reagieren können.

Ein Gelege kann bis zu 20 Eiern betragen - was allerdings selten ist.

Bei 28,5 Grad schlüpfen die Jungtiere nach 120 - 130 Tagen.

Die Jungtiere können nicht mit den Eltern aufgezogen werden.