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Pogona henrylawsoni

 

 

Pogona henrylawsoni ist ein Echsenart der Bartagamen.

Sie ist die kleinste Art der Gattung - deshalb auch der Name Zwergbartagame.

Diese Art hat ihr natürliches Verbreitungsgebiet in Australien im zentralen Queensland.

Dort findet man sie in ausgedörten Graslandschaften

Sie erreicht eine KRL von ca. 15 cm

Die Grundfärbung dieser Tiere besteht aus einem olive bis braun Ton.

Der "Bart" ist nur sehr schwach augebildet.

Pogona henrylawsoni sind nicht geschützt und müssen nicht gemeldet werden. 

 

Ich halte mein Paar in einem 120x60x60 cm grossen Terrarium.

Als Bodengrund verwende ich handelsüblichen Sand.

Unterschiedlich dicke Äste sind in unterschiedlichen Höhen angebracht.

Als Verstecke ist eine Höhle und Korkrinde im Terrarium.

Eine Ecke im Terrarium halte ich immer etwas feucht, gerade in der Häutung habe ich beide Tiere beobachten können wie sie sich gezielt in den feuchten Sand eingebuddlet und "gewälzt" haben.

Eine Wasserschale und eine Schale für das Grünfutter sollten ebenfalls vorhanden sein.

Die Tiere sind eigentlich nie versteckt und immer zu sehen.

 

Oben auf dem Terrarium liegt eine LED Leiste um die Grundhelligkeit zu erzeugen.

Eine 70 Watt UV A und B Lampe erzeugt die benötige Temperatur und UV Anteil

Zusätzlich ist für mehr Helligkeit eine LED Glühbirne angebracht. 

Unter der Wärmelampe dürfen Temperaturen von 40 Grad und höher erreicht werden.

Natürlich müssen im Terrarium auch kühlere Stellen geschaffen werden.

Die Beleuchtungsdauer ist täglich 12 Stunden von 9 bis 21 Uhr.

 

Um die Winterruhe einzuleiten wird die Beleuchtungsdauer stufenweise auf 8 Stunden reduziert.

Die Beleuchtung bleibt noch eine Woche komplett an, allerdings ohne zu füttern.

In der Folgewoche wird die Beleuchtung stufenweise abgeschaltet.

Nach ca. 2 Monaten Winterruhe wird die Beleuchtung über einen Zeitraum von 10 Tagen wieder nach und nach angeschaltet.

Eine Trocken- und Regenzeit muss nicht simuliert werden. 

 

Als Lebendfutter bekommen meine Tiere verschiedene Insekten in passender Größe (Heuschrecken, Heimchen, Grillen, Asseln).

Selbstverständlich werden die Insekten mit den entsprechenden Vitaminen bestäubt.

Als Frischfutter füttere ich im Frühling und Sommer frische Blüten aus dem Garten. Wie z.B. Löwenzahn, Gänseblümchen, Flocks, Hibskus, Klee und viele mehr.

Wenn keine frischen Blüten zur Verfügung stehen, füttere ich verschiedene Salatsorten. Es sollte auf "Bio" geachtet werden.

Als Trockenfutter bekommen meine Tiere eine Mischung aus getrockneten Blüten, Kräutern, Hülsenfrüchten und Gemüse.

Ebenfalls gerne fressen die Tiere getrocknete Insekten. Hierfür stelle ich eine Mischung aus Grillen, Bachflohkrebsen, Mehlwürmern und Seidenraupenlarven zur Verfügung.

 

Bei den Männchen sind am Schwanzansatz nach ca. 6 Monaten deutlich 2 Hemipenistaschen erkennbar. 

Ausgewachsen ist der Unterschied deutlich erkennbar. 

Die Schwanzwurzel der Männchen wird breiter.

Die Paarungsversuche setzen direkt nach der Winterruhe ein 

Nach einer Tragezeit von 4 bis 5 Wochen werden die Eier abgelegt

Die Gelegegröße kann bis 18 Eiern betragen. 

Nach einer Inkubatioszeit von ca. 60 Tagen bei 28,5 Grad schlüpfen die Jungtiere