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     Phrynosoma solare

 


 

Beschreibung/Vorkommen

Phrynosoma solare (dt. Gehörnte Kröteneche) hat Ihr natürliches Vorkommen im Norden Mexikos und dem Südwesten der USA.

Dort bewohnt sie karge Landschaften wie Steinwüsten und Wüsten. Ihr Hauptverbreitungsgebiet ist die Sonora.

Die Tiere "verschmilzen" regelrecht mit ihrer Umgebung. 

Deshalb ist ihr Schutz vor Fressfeinden auch das Verstecken.

Ameisen stellen in der Natur das Hauptfutter dieser Tiere da.

Über Nacht und zur Winterruhe verbuddeln sich die Tiere im Sand.

Die tagaktiven Krötenechsen werden ca. 12 cm groß.

Auch diese Art ist eigentlich ein Einzelgänger, kann im Terrarium aber gut in einer Gruppe gehalten werden.

Phrynosoma solare sind nicht geschützt und somit auch nicht meldepflichtig 

 

Haltung/Verhalten

Das Terrarium ist 100x60x60 cm groß und mit einer Folie als Sichtschutz verkleidet.

Kork verwende ich hier nicht, da die Tiere keine Kletterer sind.

Mehrere Äste, Höhlen, Steine und Verstecke sind im Terrarium, welche auch alle genutzt werden.

Als Bodengrund verwende ich normalen Terrariensand, Schieferbruch und anderen Steinbruch.

Die Höhe des Sands sollte etwas höher sein, da sich die Tiere über Nacht teilweise vergraben.

Natürlich ist auch eine Wasserschale im Terrarium vorhanden. 

Wie alle von mir gehaltenen Phrynosoma Arten sind auch Ph. solare sehr ruhige Tiere, die eigentlich den ganzen Tag über zu sehen sind.

Bei den großen Tieren sind keinerlei Anzeichen von Stress oder Angst zu erkennen. Ich kann im Terrarium arbeiten, die Tiere bleiben stets entspannt. 

Diese Phrynosoma Art hält eine Winterruhe. Diese leite ich im Oktober ein und halte sie dann von November bis Ende März ab.

  

Beleuchtung/Temperatur/Klima

Oben auf dem Terrarium liegt eine LED Leiste um die Grundhelligkeit zu erzeugen.

Eine 70 Watt UV A und B Lampe erzeugt die benötige Temperatur und UV Anteil

Zusätzlich ist für mehr Helligkeit eine LED Glühbirne angebracht. 

Unter der Wärmelampe dürfen Temperaturen von 40 Grad und höher erreicht werden.

Natürlich müssen im Terrarium auch kühlere Stellen geschaffen werden.

Die Beleuchtungsdauer ist täglich 12 Stunden von 9 bis 21 Uhr.

Um die Winterruhe einzuleiten wird die Beleuchtungsdauer stufenweise auf 8 Stunden reduziert.

Die Beleuchtung bleibt noch eine Woche komplett an, allerdings ohne zu füttern.

In der Folgewoche wird die Beleuchtung stufenweise abgeschaltet.

Nach ca. 4 Monaten Winterruhe wird die Beleuchtung über einen Zeitraum von 10 Tagen wieder nach und nach angeschaltet.

Eine Trocken- und Regenzeit muss nicht simuliert werden. Die Temperaturen schwanken um Laufe des Jahres sehr stark. Während der Winterruhe können Temperaturen von 10 Grad und weniger in der Natur herrschen.

 

 

Futter

Meine Tiere bekommen alle gängigen Insekten in der paasenden Größe (Heuschrecken, Asseln, Ameisen, Ofenfischchen).

Alle Futerinsekten werden vor jeder Fütterung mit den entsprechenden Vitaminen behandelt. Einmal in der Woche werden die Insekten mit einem speziellen Pulver für Insektenfresser eingepudert.

Ebenso werden die Insekten entsprechend gefüttert.

In freier Natur sind Ameisen ein wesentlicher Bestandteil der Nahrung, dieses muss auch in der Haltung dieser Tiere beachtet werden und immer wenn möglich sollten (gerade im Sommer) Ameisen verfüttert werden.

Bei jungen Tieren muss darauf geachtet werden, dass die Ameisen nicht zuviel Ameisensäure enthalten.

Dies kann den Tieren schaden, daher sollten jungen Tieren nur rote oder gelbe Ameisen verfüttert werden.

 

 

Geschlecht

Bei den Männchen sind ziemlich schnell 2 Schuppen unter der Kloake an der Schwanzwurzel erkennbar. (mit der Lupe erkennbar)

Ausgewachsen ist der Unterschied deutlich erkennbar. 

Die Schwanzwurzel wird breiter.

Männchen werden bulliger wie die Weibchen.

 

Zucht

Zur Nachzucht der Tiere kann ich noch keine eigenen Angaben machen.