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Xenagama taylori

 

 

Xenagama taylori (Biberschwanzagame) erreicht eine GL von ca. 10 cm.

Ihr natürliches Vorkommensgebiet ist in Äthiopien und Teilen Somaila.

Die tagaktiven Echsen bewohnen sandige und trockene Gebiete.

Am auffälligsten ist der Schwanz dieser Echsenart. Er ist klein und rund und hat in der Mitte einen kleinen Fortsatz. Es gibt sowohl bräunliche Tiere, sowie rötliche Tiere dieser Art.

Die Männchen sind schöner gefärbt wie die Weibchen und bekommen während der Paarungszeit eine stahlblaue Kehle. Die Weibchen werden bulliger und größer wie die Männchen.

Xenagama taylori sind nicht geschützt und müssen nicht gemeldet werden!

 

Ich halte meine Tiere jeweils paarweise in einem 80x50x50 cm großen Terrarium.

Als Bodengrund verwende ich handelsüblichen Terrariensand.

Steinaufbauten zum Klettern und zum Verstecken sind ebenso im Terrarium wie diverse Korkstücke und Höhlen welche viel genutzt werden.

Diverse Äste und eine Wasserschale runden die Einrichtung ab.

Jungtiere können die ersten Wochen und Monate zusammen gehalten werden, es sollte aber auf Aggressionen und Unterdrückung geachtet werden.

Spätestens mit dem Erreichen der Geschlechtsreife müssen die Tiere getrennt werden.

Eine Haltung mit einem Männchen und zwei Weibchen soll theoretisch möglich sein, aber die Paarhaltung halte ich hier für die bessere Lösung, da ein Weibchen immer vom anderen unterdrückt wird.

Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit, zeigen die Tiere gegenüber mir keine Scheu oder Angst mehr.

 

Oben auf dem Terrarium liegt eine LED Leiste, um das Terrarium auszuleuchten.

Eine Wärmelampe erzeugt die benötige Temperatur.

Um das benötigte UV zu erzeugen ist ebenfalls eine 23 Watt UV Lampe angebracht. 

Unter der Wärmelampe dürfen Temperaturen von 40 Grad und höher erreicht werden.

Natürlich müssen im Terrarium auch kühlere Stellen geschaffen werden. Die Beleuchtungsdauer ist täglich 12 Stunden von 9 bis 21 Uhr.

Die Beleuchtungsdauer wird auch über die Wintermonate nicht reduziert.

Die Temperaturen sind das ganze Jahr über ziemlich konstant.

Es gibt 2 Jahreszeiten eine Regenzeit von Juni bis September und eine Trockenzeit in der es eigentlich nie regent. Absehen von Februar und März in der ein bisschen regnet.

 

Als Lebendfutter bekommen meine Tiere verschiedene Insekten in passender Größe (Heuschrecken, Heimchen, Grillen, Asseln).

Selbstverständlich werden die Insekten mit den entsprechenden Vitaminen bestäubt.

Als Frischfutter füttere ich im Frühling und Sommer frische Blüten aus dem Garten. Wie z.B. Löwenzahn, Gänseblümchen, Flocks, Hibskus, Klee und viele mehr.

Wenn keine frischen Blüten zur Verfügung stehen, füttere ich verschiedene Salatsorten. Es sollte auf "Bio" geachtet werden.

Als Trockenfutter bekommen meine Tiere eine Mischung aus getrockneten Blüten, Kräutern, Hülsenfrüchten und Gemüse.

Ebenfalls gerne fressen die Tiere getrocknete Insekten. Hierfür stelle ich eine Mischung aus Grillen, Bachflohkrebsen, Mehlwürmern und Seidenraupenlarven zur Verfügung.

 

Eine Geschlechtsbestimmung ist mit einer Lupe schon ziemlich früh möglich.

Die Männchen bilden deutliche Präanalporen aus.

Geschlechtsreife Männchen können eine blaue Kehle bekommen.

Die Weibchen werden größer und etwas kräftiger als die Männchen.

 

 

Das Männchen bekommt während der Paarungszeit eine stahlblaue Kehle.

Zur Paarung verbeisst sich das Männchen im Nacken des Weibchens.

Eine Trächtigkeit ist im zunehmenden Körperumfang deutlich zu erkennen.

Nach unzähligen Probegrabungen vergraben die Weibchen die Eier in feuchten Sandhügel.

Eine Box oder der gleichen wurde bisher nie angenommen.

Die Eier werden bei 29 Grad in den Inkubator gelegt und nach ca. 60 Tagen schlüpfen die Jungen.